Programmbeschreibung
Das I GING der Geburt nimmt Ihnen die aufwendigen und zeitraubenden Berechnungen ab und liefert die berechneten Hexagramme auf dem Bildschirm wie auch als Ausdruck. Das Programm basiert auf Berechnungsmethoden, welche um die Jahrtausendwende zum ersten Mal in schriftlicher Form festgehalten wurden. Der amerikanische Sinologe Wallace A. Sherrill und sein chinesischer Kollege Wen Kuan Chu stellen eine in der Ming-Zeit (1368 - 1644) entwickelte Kombination von chinesischer Astrologie mit dem I GING für den westlichen Gebrauch vor.
Aufbauend auf dem 60-Jahres-Zyklus, der der Legende nach 2637 v. Chr. begonnen haben soll und drei weiteren astrologischen Zyklen aus 60 Monaten, 60 Tagen und 60 Doppelstunden, wird, je nach Geburtsdatum und -zeit die sogenannte Zahl der Erde und die Zahl des Himmels berechnet. Aus diesen beiden Zahlen leitet sich das Geburtshexagramm ab. Davon ausgehend werden wiederum die Jahreshexagramme sowie (6-)Tageshexagramme errechnet.
Neben der einfachen Bedienbarkeit wurde die Ortedatei mit Zeitzonenautomatik "Weltorte" integriert (ca. 135.000 Orte). Neu (4/2004) enthält das I Ging der Geburt die kompletten I Ging-Texte nach Richard Wilhelm, welche durch einfachen Klick auf die Linien angezeigt werden. Zu den Jahres- und Tageshexagrammen stehen zusätzlich flüssig zu lesende Texte von C. D. Marowsky zur Verfügung.
Zu Studienzwecken sind dem Programm Geburtsdaten von 500 Prominenten beigelegt, welche auf Mausklick aufgerufen werden können. Diese Daten stammen aus dem Buch "Geburts-I Ging und Astrologie" von Matthias Dalvit.
Das I GING der Geburt ist unter den Windows-Versionen (98, ME, NT, 2000, XP, VISTA) lauffähig und von VISION 4 direkt aufrufbar und verfügt über ein integriertes Hilfesystem.
Das I GING der Geburt wird auf CD geliefert und kann 30 Tage vollumfänglich in der Test-vor-Kauf-Lizenz getestet werden. Danach ist die einmalige Eingabe eines PIN-Codes nötig, der nach Zahlungseingang zugestellt wird.
Lama Anagarika Govinda schrieb darüber:

"Die erstaunlichste Eigenschaft des Buches der Wandlungen besteht darin, daß es nicht nach dem Unwandelbaren und Ewigen sucht, d.h. nicht nach etwas, das dem menschlichen Wunsch nach Aufrechterhaltung seiner Identität in einer ständig sich verändernden oder vergänglichen Welt entspricht, sondern daß es den Wandel selbst zum Grundprinzip des Universums erklärt. Die Chinesen fielen nicht einem wunschgeborenen Denken zum Opfer, das das Menschsein zu einem Ausnahmefall erklärt, durch den die grundlegenden Gesetze des Weltalls negiert werden, in dem der Mensch als eine unveränderliche und ewige Einheit konzipiert wird, die sich von allen anderen Lebensformen unterscheidet. Sie nahmen vielmehr den Stier bei den Hörnern und entdeckten das Ewige im Wechsel, d.h. die Tatsache, daß Transformation keine willkürliche Veränderung oder Unbeständigkeit ist, sondern gesetzmäßiger Wandel. Die Entdeckung dieser Tatsache ist zugleich die Anerkennung jener Periodizität, die das Leben in allen seinen Formen beherrscht und daher geradezu als Ausdruck des Lebens selbst zu betrachten ist, wodurch sie im Gegensatz steht zu allem, was sich dem Wechsel entgegenstellt und so zum Tode führt. Denn wir sind alle sterblich, solange wir den Tod fürchten, sind aber unsterblich, sobald wir uns nicht mit den Grenzen unserer gegenwärtigen Persönlichkeit identifizieren und uns dem ewigen Rhythmus des Universums, in dem wir leben, hingeben."
(Lama Anagarika Govinda: Die innere Struktur des I-Ging, Aurum Verlag 1993)
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