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Ruth Siegenthaler
Ruth Siegenthaler beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit psychologischer Astrologie. Ruth Siegenthaler publiziert regelmässig in astrologischen Fachzeitschriften sowie in Publikumszeitschriften zu astrologischen Themen. Seit 1996 monatliche Herausgabe von «Zeitqualität aus astrologischer Sicht», eine Übersicht über die astrologischen Themen der entsprechenden Periode. Sie leitet Astrologiekurse für Laien und Fortgeschrittene in Richterswil und an diversen Veranstaltungsorten.
Werte und Wertvorstellungen sind mächtig
Sei dies nun im persönlichen Erleben, in Partnerschaften, im Berufsleben oder im Weltgeschehen, in der Berichtsperiode stehen - mehr als in anderen Jahren - Sterbe- und Werdeprozesse, vor allem im Bereich der Werte und Wertvorstellungen, im Vordergrund. Werte und Wertvorstellungen sind mächtig - und sie setzen sich nicht zuletzt aus geistigen Urteilen zusammen, was wertvoll ist oder sein soll. Auf der persönlichen Ebene können wir uns fragen: "Was bleibt übrig, wenn ich sterbe?" Wer sich diesem Prozess gelassen hingibt, dem gelingt die Transformation von Nutzlosem in Nützliches oder von Bedeutungslosem in Bedeutsames leichter. Und da wir uns mehr beeinflussen, als wir ahnen, ist diese Arbeit an sich selbst für unseren Planeten Erde und unser Wohlergehen von grosser Wichtigkeit. - Im Weltgeschehen werden die Banken, die Finanzen, die Verluste und die gemeinsamen Ressourcen Anlass zu grossen Diskussionen geben. Wer bezahlt beispielsweise die Schulden? Wird das Bezahlen mit Habenwollen, mit Gier gleichgesetzt, so wird es sehr schwer sein, tragfähige und friedliche Lösungen zu finden, weil damit gleichzeitig die Forderung nach grossen Gegenleistungen verbunden ist.
Weitere brisante Themen in der Berichtsperiode sind auch der Hunger und die Nahrungsmittelproduktion. - Es muss in der Wirtschaft und im Weltgeschehen mit weiteren Zusammenbrüchen von Strukturen und Systemen gerechnet werden. Gleichzeitig ist es denkbar, dass Resultate von Aufbauarbeiten, beispielsweise bei neuen politischen Systemen, sichtbar werden. Aller Voraussicht nach werden weltweit die Motivationsschübe für weitere radikale Umbrüche, Umstürze und Reformen von der jungen Generation kommen, und dabei wird das Internet eine massgebliche Rolle spielen. - Dennoch leben wir in einer Zeit, in der Unterschiede rascher als je zuvor gütlich geregelt werden können. Doch überall dort, wo dies nicht möglich ist, können leidvolle Ereignisse überholte Strukturen in Schutt und Asche legen und eine Umkehr in überholte Positionen verunmöglichen.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Die Sonne wechselt am Sonntag um 20.31 Uhr in den Skorpion. In der Skorpion-Phase geht es darum, unter die Oberfläche des Geschehens zu blicken. Zu Beginn der Skorpion-Phase ist die allgemeine Stimmungslage tiefgründig und sensibel. Da der Mut zur offenen Konfrontation fehlen kann, weil man vielleicht auch niemandem wehtun möchte, besteht die Gefahr, dass dies als mangelnde Ehrlichkeit und Standfestigkeit ausgelegt wird.
Die Woche vom 24. bis zum 30. Oktober 2011 - distanziertes Betrachten kontra Leidenschaften
Von Montag bis Mittwoch bewirkt das erhöhte Gespür für die feinen, auch unterschwellig wirkenden Stimmungen im Guten, dass man sich gegenseitig mehr Verständnis entgegenbringt. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz zu überempfindlichen Reaktionen erhöht. Einen heiklen Punkt stellen die Finanzen dar. Es ist auch möglich, dass Freiheitsansprüche in einem gespannten Verhältnis zu den gesellschaftlichen Traditionen stehen.
Die Handlungs- und Durchsetzungsweise gestaltet sich von Dienstag bis Freitag diszipliniert, kraftvoll und ausdauernd. Das Problem ist, dass einen sowohl die Leidenschaft für eine Sache als auch eine Person aus dem Konzept bringen können. In diesen Tagen stellt nämlich jede zwischenmenschliche Begegnung gleichzeitig eine Herausforderung dar. Unnötiges Leiden kann weitgehend vermieden werden, wenn man sich nicht von seinen Emotionen und Leidenschaften dazu verführen lässt, Dinge zu sagen und zu tun, die man später bereut. Besitzansprüche, Eifersucht, Habgier oder sogar Gewalt sind keine Basis für eine Beziehung. Wer sich die Zeit nimmt, sich selbst und seine Mitmenschen distanziert und mitfühlend zu betrachten, dem fällt es leichter, sinnvolle Lösungen zu finden. Ebenso ist es denkbar, dass verschwiegene Angelegenheiten publik werden und es deswegen zu intensiven Diskussionen kommt.
Der Neumond am Mittwoch leitet trotz Hemmnissen einen Neubeginn ein, doch leider muss im Weltgeschehen mit zerstörerischen und aggressiven Geschehnissen gerechnet werden.
Mit was für Blockaden man sich auch immer herumschlagen muss - am Freitag beginnt sich das Blatt zu wenden. Die grosse Herausforderung besteht darin, die Handlungsweise mit der Moral, der inneren Richtigkeit und den angestrebten Zielen in Einklang zu bringen. Fehlen die Vernunft oder die Kompromissbereitschaft, vergangene Fehleinschätzungen zu korrigieren sowie Wert- und Wachstumsvorstellungen neuen Ausgangslagen anzupassen, so führt dies allenfalls kurzfristig zum Erfolg, doch später zu umso leidvolleren Ereignissen. Überall dort, wo ferner die Bereitschaft zu einem Umdenken fehlt oder wo Vorhaben missionarisch oder weltfremd verteidigt werden, muss mit schwierigen Ereignissen gerechnet werden.
Die Woche vom 31. Oktober bis zum 6. November 2011 - Gegensätze inspirieren und sorgen für Konflikte
Von Montag bis Donnerstag weht in Beziehungen ein widersprüchlicher Wind. Auch das Denken und Kommunizieren gestaltet sich anspruchsvoll. Im Positiven eröffnen sich neue Perspektiven, beispielsweise in Partnerschaften, die auf starken Gegensätzen beruhen. Da in diesen Tagen auch alte Verletzungen ins Bewusstsein drängen und die Tendenz zu Täuschungen und Missverständnissen besteht, ist es weiser, keine wichtigen Verpflichtungen einzugehen und/oder risikoreiche Finanzgeschäfte zu tätigen. Wer sich abgrenzen kann und die eigenen Grenzen kennt, dem fällt es leichter, die erhöhte Sensibilität und Kreativität schadlos einzusetzen. Die Tendenz ist erhöht, die Dinge nur schwarz oder weiss zu sehen. Deshalb ist es weiser, zermürbende Auseinandersetzungen, bei denen keine konstruktiven Resultate erzielt werden können, zu meiden.
Von Samstag bis Mittwoch der darauffolgenden Woche gestaltet sich die Handlungs- und Durchsetzungsweise kraftvoll, sozial und einfühlsam. Voraussetzung ist allerdings, dass eine Brücke zwischen den eigenen Bedürfnissen und denjenigen anderer geschlagen werden kann. Ist dies nicht möglich, so besteht die Gefahr, dass die eine Partei die Schwächen der anderen ausnutzt. Fehlt ferner der Mut zur Konfrontation oder plagt uns das schlechte Gewissen, wenn wir für uns selbst einstehen, so ist die Versuchung gross, Schleichwege einzuschlagen, um zum Ziel zu kommen. Es kann auch sein, dass man einfach zu müde ist, um für das zu kämpfen, was einem wichtig erscheint. Das ist allerdings gar nicht mal die schlechteste Variante, denn dadurch ist man zum Aufgeben gezwungen. Mit Aufgeben ist aber keine Resignation gemeint, sondern die Akzeptanz, dass "Dein Wille geschehe", und dann kann das "Wunder" geschehen, dass sich gerade daraus neue Perspektiven ergeben.
Die Woche vom 7. bis zum 13. November 2011 - anspruchsvolle Handlungsweise
Wie schon in der Vorwoche beschrieben, kann bis Donnerstag der Mut zur Konfrontation und zum Handeln entweder fehlen oder egozentrische Züge annehmen. Gut beraten ist, wer sich selbst treu bleibt und gleichzeitig bemüht ist, die Brücke zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Anliegen anderer zu schlagen.
Der Vollmond am Donnerstag kann die Suche nach gerechten Lösungen im Bereich der Finanzen und der gemeinsamen Ressourcen verstärken. Fehlt jedoch der Wille dazu oder sind die Forderungen der einen oder anderen Partei zu hoch, muss mit schwierigen Ereignissen gerechnet werden.
Die Handlungs- und Durchsetzungsweise gestaltet sich von Donnerstag bis Montag der darauffolgenden Woche anspruchsvoll. Ob man sich nun durchsetzt oder nicht - in vielen Fällen ist es so, dass übersensibel auf die Tatkraft anderer reagiert wird. Wenn beispielsweise Handlungsweisen mit Logik oder kleinlicher Sparsamkeit gerechtfertigt werden und das Mitgefühl ausser Acht gelassen wird, so kann es sein, dass nicht gehandelt wird, wo gehandelt werden sollte. Das Umgekehrte ist ebenfalls denkbar, das heisst, dass blindlings und chaotisch gehandelt wird, wo eine sorgfältige Analyse der Situation angebracht wäre. Da ferner der Energiepegel niedrig ist, empfiehlt es sich, kräfteraubende Aktionen und unnötige Konfrontationen zu vermeiden. Wie dem auch sei: Man respektiere sowohl die eigenen Gefühle als auch die Bedürfnisse anderer! Im Weiteren ist die Sehnsucht nach Freiheit und Individualität erhöht. Freiheit bedeutet nun nicht, dass der Wille rücksichtslos durchgesetzt wird - im Gegenteil: Wahre Freiheit besteht in der Freiheit des Geistes und beinhaltet, freiwillig eine dienende Rolle einzunehmen.
Die Woche vom 14. bis zum 20. November 2011 - es ist nicht alles sinnvoll, was machbar ist
Von Montag bis Mittwoch geht es darum, Vertrauen in die eigenen Überzeugungen zu haben und eine fanatische oder gar rechthaberische Haltung zu unterlassen. Die Herausforderung kann darin bestehen, sich neuen Perspektiven zu öffnen. Dies kann beispielsweise geschehen, indem man sich mit Menschen aus anderen Kulturen unterhält und dabei erlebt, wie sich bisherige Vorstellungen verändern.
Mit was für Blockaden man sich auch immer herumschlagen muss, von Dienstag bis Freitag können bisherige Handlungsspielräume und Aktivitäten relativ leicht hinterfragt werden. Wer nach dem Motto "Es ist nicht alles sinnvoll, was machbar ist" handelt, liegt richtig. Stimmt die Handlungsweise nicht mit der Moral, der inneren Richtigkeit und den angestrebten Zielen überein, so führt dies zu Übertreibungen und leidvollen Ereignissen, die zu notwendigen Korrekturen zwingen. Überall dort, wo Wahrheitsmonopole zu Parteilichkeiten oder Ungerechtigkeiten führen oder wo Vorhaben missionarisch oder weltfremd verteidigt werden, kann es zu schwierigen Geschehnissen kommen.
Verläuft dieser Prozess konstruktiv, gelingt es von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche leichter, Träume, Visionen und soziale Konzepte mit den verfügbaren gemeinsamen Ressourcen in Einklang zu bringen. Leider muss damit gerechnet werden, dass dort, wo das Profitstreben das Sagen hat, humanistische Projekte und wissenschaftliche Forschungen zurückgestellt werden. Auf einer anderen Ebene ist es denkbar, dass gleichzeitig ein gesundes Selbstverständnis erschwert ist. Das kann sich so äussern, dass man sich nicht verstanden fühlt, an Müdigkeit leidet oder sich damit schwertut, seine Ellbogen zu gebrauchen. Es ist also weiser, sich von destruktiven Einflüssen abzugrenzen und emotionale Machtspiele zu vermeiden.
21. und 22. November 2011 - erhöhte Sensibilität
Am Montag, dem letzten Tag in der Skorpion-Phase, kann die erhöhte Sensibilität zu Verunsicherungen führen. Das kann sich so äussern, dass man die eigenen Ziele nicht mehr klar erkennen kann, weil man sich möglicherweise zu sehr beeinflussen lässt.
Gleichzeitig wirkt bis Mittwoch ein sanfter Einfluss, der dazu beiträgt, finanzielle Angelegenheiten sowie Rechte und Pflichten in privaten und geschäftlichen Partnerschaften gütlich zu regeln. Die Sonne wechselt am Dienstag um 17.09 Uhr in den Schützen. Die Grundschwingung der Schütze-Sonne beinhaltet das Vertrauen, den Glauben, die Sinnsuche und das Verstehen - alles Dinge, die zu einer Synthese zwischen verschiedenen Ansichten und zur eigenen Lebensphilosophie führen. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität.
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