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Jupiter befindet sich seit dem 4. Juni 2011 im Stier und wechselt dann am 11. Juni 2012 in die Zwillinge. Ruth Siegenthaler schreibt in der vorliegenden Zeitqualität, Jupiter im Stier bedeute u.a. "explodierende Bodenpreise". In der Tat sind die Preise im Raum Zürich so gestiegen wie nur zuvor im Jahr 1990. Damals stand Jupiter zwar nicht im Stier, sondern im Löwen (im Quadrat zu Pluto).
Einen Boom wie zurzeit haben viele Immobilienmakler auch in Deutschland noch nicht erlebt. Angesichts niedriger Zinsen und vermeintlich fehlender Anlagealternativen floriert der Verkauf von Häusern und Wohnungen wie kaum zuvor. Die Branche erzielt Rekordumsätze. In Schweizer Toplagen wie Zürich, Genf, Zentralschweiz und in mondänen Ferienorten sind die Preise geradezu explodiert, bis zu 40'000 CHF werden für einen (!!) Quadratmeter Wohnfläche bezahlt.
Abbildung: Skyline von Shanghai
Während man in der Schweiz und in anderen Ländern Rekordgewinne mit Immobilien erzielen kann, steht ein grosser Teil der dritten Welt vor ganz anderen Problemen: Die Preise der Grundnahrungsmittel haben sich in den letzten Monaten mehr als verdoppelt. Auch die Getreidepreise explodieren. Und auch das ist eine Entsprechung zu Jupiter in Stier. Immer mehr Anbauflächen werden für die Treibstoff- und nicht für Nahrungsmittelproduktion genutzt! Spekulation an der Börse, neue Technologien (Mais zu Öko-Treibstoff), extremes Wetter (Brasilien, Australien, Indien), die selbstherrliche Politik der G-20-Länder bewirken dieses extreme Ungleichgewicht in der Verteilung der Ressourcen.
Doch das alleine ist noch nicht ganze Ursache dieses Übels. Weltweit gehen rund 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel verloren; ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion. Durch Wegwerfen, fehlende Logistik, fehlende Achtsamkeit. Der größte Teil der Lebensmittel verderben in den wohlhabenden Staaten: Amerikaner und Europäer werfen pro Person im Schnitt rund 100 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. Es gibt nun aber Aussagen, dass im Jahr 2012, als Folge einer weltweiten Wirtschaftskrise, die Lebensmittelversorgung der eigenen Familie das zentrale Problem aller Zivilisationen werde. Auch bei uns, in West-Europa.
Dazu abschliessend ein Gedanke zur allgemeinen Weltwirtschaftslage: An eine kommende weltweite Wirtschaftskrise mag schon kaum jemand wirklich denken. Die Regierungen werden es schon irgendwie richten. Oder doch nicht? Das Gefährlichste der Krise ist nicht mal die Leere in den Kassen, sondern das Vakuum in den Köpfen* (der Regierungen). Selten war es so erforderlich wie heute, konsequent neue Wege zu gehen. Sind wir (als Kollektiv) nicht fähig, uns zu wandeln, werden wir noch stärker vom "Schicksal" in die Pflicht genommen, als dies schon sonst an uns geschieht. Dieses "ABC der bewussten Lebenswahrnehmung" sollte zumindest jedem Astrologiekundigen doch bekannt sein.
Der erlöste Jupiter in Stier kann uns auch dazu motivieren, unsere Güter zu verteilen, weiterzugeben. Mein Tipp: Verschenken oder verkaufen Sie alles, was Sie nicht wirklich brauchen! Zum ersten: Schenken macht Freude. Den Erlös von verkauften Sachen können Sie einer Stiftung zukommen lassen. Zum zweiten: in (voraussichtlich kommenden) schwierigen Zeiten reist man besser mit leichtem Gepäck. Und zum dritten: Lesen Sie in Büchern von Philosophen und Spirituell Erwachten, denn keine Zeit des Jahres kann Ihnen so viel geistige Nahrung vermitteln wie dies in der Zeit des Schützen möglich ist. Wetten dass?
Eine spannende und astro-logisch gut fundierte Reise durch den Schützen wünscht Ihnen herzlich
Derek Elmiger
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*Statement von Markus Diem Meier*, in seinem Buch "Auf Crash Kurs".
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