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Zeitqualität vom 20. Januar bis 19. Februar 2012

 

Ruth Siegenthaler

Ruth Siegenthaler beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit psychologischer Astrologie. Sie publiziert regelmässig in astrologischen Fachzeitschriften sowie in Publikumszeitschriften zu astrologischen Themen. Seit 1996 monatliche Herausgabe von «Zeitqualität aus astrologischer Sicht», eine Übersicht über die astrologischen Themen der entsprechenden Periode. Sie leitet Astrologiekurse für Laien und Fortgeschrittene in Richterswil und an diversen Veranstaltungsorten.

astrosoftware publiziert die Zeitqualität seit 2006 monatlich online und mit einem Newsletter kostenlos an alle Abonnenten. Sie können sich hier anmelden.
 

 Unabhängigkeit und Abhängigkeit

Wir durchleben einen grossen Epochenwandel. Der neue Zeitgeist verschafft sich durch unerwartete Ereignisse, Reformen oder Revolutionen Gehör und erschüttert weiterhin Systeme, die nicht mehr in die heutige Zeit passen. In der Wassermann-Periode wird Raum für Visionen frei. Zugleich ist auch das Bedürfnis nach Freiheit und Zugehörigkeit erhöht – Qualitäten, die am ehesten unter Gleichgesinnten gelebt werden können. Im schwierigeren Erleben muss damit gerechnet werden, dass parteiische Motive dazu führen, dass sich Individuen und Gruppen egoistisch und manipulativ verhalten und dadurch erbitterte Machtkämpfe provozieren. Zu schwierigeren Geschehnissen kommt es überall dort, wo nicht erkannt wird, dass Unabhängigkeit zugleich den Gegenpol, nämlich die Abhängigkeit, einschliesst, sei dies nun durch gemeinsame Ressourcen, Dienstleistungen usw.

Vom 24. Januar bis zum 14. April 2012 geht es darum, über die Ethik und Moral unseres Handelns nachzudenken sowie unsere Handlungsweisen den aktuellen Gegebenheiten und den zur Verfügung stehenden Ressourcen anzupassen. Tendenziell kommt es in diesem Zeitraum vermehrt zu gewalttätigen Ereignissen. Deshalb ist es weiser, sich zu überlegen, in welche Situationen man sich begibt. Es ist auch denkbar, dass sich die Wut von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, explosiv entlädt.

Am 7. Februar 2012 beginnt eine bis zum 25. Juni 2012 andauernde Phase, die vordergründig eher wie ein Bremsklotz in zwischenmenschlichen Beziehungen wirkt. Auf einer tieferen Ebene jedoch haben wir in diesem Zeitraum die Gelegenheit, Verantwortlichkeiten in privaten, geschäftlichen und bilateralen Beziehungen neu zu regeln. Das bedeutet auch, dass überall dort, wo rücksichtslos expandiert wird, sich entweder unsere Bezugspersonen zur Wehr setzen oder – was auch möglich ist – Autoritäten oder das Gesetz eingreifen müssen. 

In der Berichtsperiode rücken auch Glaube, Mitgefühl und Sinnfragen in den Vordergrund. Es ist denkbar, dass alte Verletzungen ins Bewusstsein rücken. Es hilft niemandem, sich von traurigen Tatsachen lähmen zu lassen oder sich in Schuldzuweisungen zu verstricken. Viel weiser ist es, mit einer zuversichtlichen und mitfühlenden Ausstrahlung positiven Einfluss zu nehmen und sich, falls notwendig, aus Situationen zu entfernen, die einen an die Vergangenheit binden. Dabei kommen wir nicht umhin, je nach Situation streng oder milde zu sein.


20. bis 22. Januar 2012 – neue Möglichkeiten wahrnehmen

Die Sonne wechselt am Freitag um 17.11 Uhr in den Wassermann, und deshalb rücken in den nächsten dreissig Tagen geistige Konzepte und das Zusammensein mit Gleichgesinnten in den Vordergrund.

Bis Samstag weht ein leidenschaftlicher Wind in allen Beziehungen. Eifersucht, Habgier und gegenseitige Kontrollmanöver sind ebenso denkbar wie die Einsicht, dass überhöhte materielle und emotionale Besitzansprüche zu Leid führen. Auf einer tieferen Ebene geht es darum, Wertvorstellungen und das, was wir lieben und schätzen, auf eine neue Bewusstseinsstufe zu bringen. Es ist nicht immer einfach, bekannte Lebensformen und Sicherheiten loszulassen und darauf zu vertrauen, dass gerade darin die Chance eines Neubeginns steckt.

Die ernsthafte Stimmung lockert sich von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche auf; dadurch können sich neue Möglichkeiten eröffnen. In diesen Tagen sind die Ansprüche an das Leben, an die Freiheit sowie an die zu erreichenden Ziele hoch. Wo auch immer man sich auf der Reise durch das Leben befindet – gefragt sind Qualitäten wie Bodenständigkeit und Lebenserfahrung, um die Realität mit den Vorstellungen in Einklang zu bringen. Stellen Sie sich auf unvorhergesehene Ereignisse ein!


Die Woche vom 23. bis zum 29. Januar 2012 – unerwartete Gewitter

Am Montag ist Neumond. Vor und nach dem Neumond können sich «unerwartete Gewitter» ereignen, die im sozialen und kollektiven Geschehen Wenden einleiten. Wer aus seiner eigenen Stärke schöpfen kann, dem gelingt es leichter, sich Herausforderungen und Krisen konstruktiv zu stellen. Gleichzeitig bietet sich in Beziehungen sowie bei der Verwendung von Werten und Ressourcen die Gelegenheit, situativ zu entscheiden, Erfahrungen zu nutzen und neue Wege einzuschlagen.

Am Dienstag wird Mars rückläufig. Durch den Richtungswechsel dieses Planeten kann es von Montag bis Mittwoch zu Blockaden kommen. Erzwingen Sie nichts!

Von Donnerstag bis Samstag prallen widersprüchliche Denk- und Kommunikationsweisen aufeinander. In diesen Tagen ist gleichzeitig die Kritikfähigkeit erhöht; entscheidend ist, ob diese konstruktiv oder destruktiv eingesetzt wird. Mit einer positiven Geisteshaltung gelingt es leichter, die verschiedenen Aspekte einer Situation zu betrachten und aus gegensätzlichen Ansichten etwas Neues zu erarbeiten. Im schwierigeren Erleben wird jede anderslautende Meinung als Bedrohung empfunden, und die Folge davon sind Wortgefechte, die niemandem etwas bringen.

Von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche beginnt die Strenge im Denken und Kommunizieren einer grosszügigeren, kreativen und zukunftsorientierten Haltung zu weichen. Man hüte sich jedoch vor grossspurigen Reden und unrealistischen Versprechungen.


Die Woche vom 30. Januar bis zum 5. Februar 2012 – Erwartungen und Forderungen

Mars ist rückläufig. Zu Aggressionen kommt es überall dort, wo die Bereitschaft fehlt, die Moral und Ethik des Handels zu hinterfragen. Zu Beginn der Woche können sich unterschiedliche Denk- und Kommunikationsweisen gegenseitig inspirieren oder zu Zerwürfnissen führen. Wer etwas bewirken will, braucht Geduld und Weitsicht und tut gut daran, nicht nur auf den Intellekt, sondern auch auf das Herz zu hören. 

Von Dienstag bis Donnerstag ist das Bedürfnis nach leidenschaftlichen Erlebnissen erhöht. Liebe oder Krieg? Beides ist denkbar! Sei es nun in privaten, freundschaftlichen oder geschäftlichen Beziehungen – es ist nicht einfach, sich aufeinander einzustellen. Die Herausforderung ist, das Bedürfnis nach inniger Verbundenheit mit der praktischen Realität zu verbinden. Dieser Prozess erfordert gleichzeitig, Handlungs- und Durchsetzungsweisen zu überdenken, beispielsweise indem die zur Verfügung stehenden Ressourcen haushälterisch eingeteilt werden müssen. Im schwierigeren Erleben führen unrealistische materielle oder emotionale Forderungen zu Hass, Eifersucht und Rachsucht. Zum Wesen der Liebe gehört die Freiheit. Beziehungen, die jetzt ihren Anfang nehmen, leben von der Intensität – und wenn diese abflaut, werden oft Forderungen gestellt oder man überhäuft sich gegenseitig mit Schuldzuweisungen. Es ist also besser, den Neubeginn einer privaten oder geschäftlichen Partnerschaft auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Von Sonntag bis Dienstag der darauffolgenden Woche kann durch das erhöhte Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit leicht eine gereizte Stimmung aufkommen. Man sei sich bewusst, dass die äussere Freiheit der inneren vorausgeht.


Die Woche vom 6. bis zum 12. Februar 2012 – Freiheit ist ein innerer Prozess

Mars ist rückläufig: Denken Sie über die Konsequenzen Ihres Handelns nach und überstürzen Sie nichts. Das Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit ist erhöht, dennoch können sich in der ganzen Woche Blockaden häufen. Wer versucht, etwas erzwingen zu wollen, muss damit rechnen, auf Granit zu stossen und sich in Fehlentscheidungen zu verstricken. Saturn wird am Dienstag rückläufig. Wegen dem Richtungswechsel dieses Planeten kann es bis Donnerstag in vielen Angelegenheiten weder vorwärts noch rückwärts gehen. 

Von Montag bis Mittwoch gelingt es leicht, die eigene Meinung überzeugend zu vertreten. Man hüte sich jedoch vor subjektiven Ansichten und bemühe sich, auch das eigene Denken und Handeln aus einer heilsamen kritischen Distanz zu betrachten.

Durch den Vollmond am Dienstag werden die beschriebenen Themen intensiviert. Es ist denkbar, dass aufwühlende Ereignisse geschehen, die es in der Folge ermöglichen, aus unterschiedlichen Ansichten etwas Gemeinsames aufzubauen. Die Gefahr besteht darin, dass destruktive Leidenschaften überhand nehmen, und wenn dem so ist, lässt sich nichts Gescheites erreichen. Vor allem Menschen, die sich alle Freiheiten herausnehmen und keine innere Prozessarbeit leisten, laufen Gefahr, im endlosen Kreislauf von Leid und Schwierigkeiten gefangen zu sein.

Von Mittwoch bis Freitag braucht es Mut zur Auseinandersetzung. Vielleicht müssen da und dort überholte Ansichten neuen Perspektiven weichen. Man hüte sich vor Projektionen und gedanklichen Verstrickungen, die die Kanäle für neue Sichtweisen verstopfen und einen lediglich in innere Unruhe stürzen. Weiser ist es, die Fakten sachlich zu analysieren. - Das von Donnerstag bis Samstag gesteigerte Bedürfnis nach Freiheit und neuen Aktionsspielräumen kann zu neuen Lösungen, Regeln und Verträgen führen. Zu Trennungen kommt es überall dort, wo keine Einigungen erzielt werden können oder wo kein gemeinsames Wachstum mehr möglich ist.

Von Sonntag bis Dienstag der darauffolgenden Woche gelingt es gut, neue Konzepte gezielt zu formulieren oder mit logischen Argumenten so manches, was im Argen lag, in konstruktive Bahnen zu lenken.


Die Woche vom 13. bis zum 19. Februar 2012 – Wertvorstellungen und Beziehungen geben Anlass zu Diskussionen

Mars ist rückläufig – handeln Sie bewusst und vermeiden Sie gefährliche Situationen. In einer ersten Phase gestalten sich Denken und Kommunizieren von Montag bis Mittwoch widersprüchlich. Im besten Fall ist es möglich, Sachverhalte intuitiv zu erfassen und Ideen konkret zu formulieren. Im schwierigeren Erleben übernehmen die Phantasie, Manipulationsmanöver oder sogar Lug und Betrug das Zepter. Um was es sich auch immer handeln mag – ohne die sachliche Analyse einer Situation sollten weder Behauptungen aufgestellt noch wichtige Entscheidungen getroffen werden. In der zweiten Phase ist dann von Mittwoch bis Freitag das Verständnis für die Schmerzen und Leiden anderer erhöht. Die Kehrseite ist, dass leicht verletzende Worte fallen. Wenn dies geschieht, so ist es weiser, die Empfindsamkeit seines Gegenübers zu respektieren und Sticheleien zu vermeiden. Überempfindliche Menschen sollten sich zusammenreissen und an diesen Tagen ihr Herz nicht auf der Zunge tragen, es sei denn, sie stossen auf einen verständnisvollen Gesprächspartner.

In den Tagen dazwischen, nämlich von Dienstag bis Donnerstag, kann es in Beziehungen und Finanzen drunter und drüber gehen. Denkbar ist, dass finanzielle und sexuelle Skandalgeschichten publik werden. Egoismus, Arroganz, Habgier und Eifersucht machen blind und verunmöglichen das Finden von Lösungen. Wichtig ist, ungesunde Abhängigkeiten zu vermeiden und zu bedenken, dass Beziehungen, die an Besitzansprüche gekoppelt sind, früher oder später scheitern. Wer ferner bereit ist, sich von überholten Wertvorstellungen zu befreien, wird erleben, dass gerade durch dieses Loslassen-Können ein enormes kreatives Potenzial freigesetzt wird. 

Von Freitag bis Sonntag beruhigt sich die allgemeine Stimmungslage. In diesen Tagen gelingt es gut, Kräfte zu bündeln sowie Treue und Verantwortung mit dem Bedürfnis nach Harmonie und Freiheit zu vereinen. Im Guten ist gleichzeitig die Fähigkeit erhöht, die Dinge in aller Tiefe auszuloten. Allfällige Probleme vergrössern sich jedoch, wenn der Mut zur Wahrheit fehlt oder die Wortgewalt das Sagen hat. Wer zuhören und Gehörtes reflektieren kann sowie im Weiteren offen für andere Sichtweisen ist, der hat gute Chancen, die Weichen neu zu stellen.  

Von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche ist die Sehnsucht nach einer ausgeglichenen und friedlichen Atmosphäre erhöht, was dazu beiträgt, Spannungen abzutragen. Im schwierigeren Erleben kann es zu Verunsicherungen und Verwirrungen kommen. Denkbar ist auch, dass dieser Einfluss als Frühjahrsmüdigkeit empfunden wird. Sollte dies der Fall sein, ist es weiser, auf übergrosse Leistungen zu verzichten. Die Sonne wechselt am Sonntag um 7.19 Uhr in die Fische. In den nächsten dreissig Tagen geht es im Grundtenor darum, gegenwärtige Angelegenheiten einem Ende zuzuführen, damit zum Frühlingsanfang gleichzeitig ein Neuanfang möglich ist.

© Copyright/alle Rechte bei Ruth Siegenthaler 
 
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Zur Webseite von Ruth Siegenthaler
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