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Ruth Siegenthaler
Ruth Siegenthaler beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit psychologischer Astrologie. Ruth Siegenthaler publiziert regelmässig in astrologischen Fachzeitschriften sowie in Publikumszeitschriften zu astrologischen Themen. Seit 1996 monatliche Herausgabe von «Zeitqualität aus astrologischer Sicht», eine Übersicht über die astrologischen Themen der entsprechenden Periode. Sie leitet Astrologiekurse für Laien und Fortgeschrittene in Richterswil und an diversen Veranstaltungsorten.
Licht und Schatten der Vergangenheit
Die Zwillinge-Sonne beleuchtet den Austausch von Informationen und Ideen. Dies wiederum führt zu Veränderungen, motiviert zum Handeln und regt den Handel an. Am 5. Juni 2011 findet eine partielle Sonnenfinsternis und am 15. Juni 2011 eine totale Mondfinsternis statt, die beide bei uns nicht sichtbar sind. Dennoch kommen dadurch Kräfte in Bewegung, dank derer freiwillige oder durch Geschehnisse erzwungene Reformen eingeleitet werden. Vor allem in den Tagen vor und nach der Mondfinsternis dringen das Licht und die Schatten der Vergangenheit vermehrt ins Bewusstsein ein. Wir vergessen oft, dass wir nicht nur die Sünden unserer Vorfahren erben, sondern auch all ihre grossartigen Leistungen und Erfahrungen. Die grosse Herausforderung besteht im Kleinen wie im Grossen darin, diese den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Im Kontext mit den jüngsten Katastrophen in Japan können die wissenschaftlichen Errungenschaften sowie der häufig blinde Glaube in diese Anlass zu Diskussionen geben. Auf einer anderen Ebene ist es denkbar, dass wir uns an das Wissen der Urvölker im Umgang mit der Natur erinnern.
Und nun zu den langfristigen Einflüssen: Am 3. Juni setzt ein Prozess ein, der uns bis zum 9. November dazu einlädt, humanistische Ideale und karitative Projekte zu überprüfen. Es ist anzunehmen, dass wir uns in diesem Zeitraum vermehrt mit Fragen folgender Art beschäftigen: Genügt das, was wir tun? Können wir mehr geben? Fühlen wir uns überfordert oder müssen wir Grenzen ziehen?
Interessant ist, dass sich der Umgang mit Finanzen und Werten vom 4. Juni 2011 bis zum 11. Juni 2012 sehr grosszügig gestaltet. Die Prognosen zum Geldverdienen sind günstig; ebenso ist die Bereitschaft zum Schuldenerlassen erhöht. Die Schattenseite dieses Einflusses ist, dass die Gier zunimmt, zu viel ausgegeben wird und die Überschuldungen weiter zunehmen.
Seit dem 26. Januar 2011 ging es vielerorts darum, Verträge, Abkommen und Projekte zu überarbeiten. Am 13. Juni 2011 tritt nun eine Vorwärtsbewegung ein, die bis zum 7. Februar 2012 andauert. Auch in diesem Zeitraum weht ein rauer Wind in privaten, geschäftlichen und bilateralen Beziehungen – mit dem Unterschied, dass es uns, wenn die Vorarbeiten geleistet worden sind, gelingen sollte, neue Ausgangslagen zu erschaffen.
21. und 22. Mai 2011 – Grosse Taten oder Machtkämpfe?
Am Samstag wechselt die Sonne in die Zwillinge. Die nächsten dreissig Tage stehen unter dem Siegel der Kommunikation und des Austausches. Offenheit dem Neuen gegenüber ist gefragt, doch über das Wochenende gilt es trotz der einfühlsamen Stimmung das Gespür für die Wirklichkeit nicht zu verlieren. Rückwirkend von Donnerstag bis Sonntag wirken Kräfte, die grosse Taten ermöglichen.
Im Positiven können Wertvorstellungen und Vorhaben gezielt und selbst gegen grosse Widerstände durchgesetzt sowie Systeme und Strukturen den neuen Anforderungen angepasst werden. Im schwierigeren Erleben führen die verschiedenen Interessen zu harten Macht- und Autoritätskonflikten.
Im täglichen Leben ist ferner in diesen Tagen die Tendenz erhöht, dass ein jeder den anderen mit Worten und Handlungen überfährt. Deshalb empfiehlt es sich, zum einen zuerst nachzudenken und erst dann in Aktion zu treten sowie sich zum anderen klar abzugrenzen. Dies insbesondere auch deshalb, weil die Atmosphäre in zwischenmenschlichen Beziehungen bis Mittwoch der darauffolgenden Woche leidenschaftlich und intensiv ist. Eros wirkt, nicht nur im Liebesleben, sondern in Form einer erhöhten Kreativität auch in freundschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen. Neuanfänge stehen in diesen Tagen unter einem guten Stern, sofern sie nicht mit blinden Erwartungen verknüpft sind.
Die Woche vom 23. bis zum 29. Mai 2011 – Neubeginn in Partnerschaften
Bis Donnerstag begünstigt eine lebendige, sinnliche und auch erotische Anziehungskraft zwischen den Menschen einen Neubeginn in privaten und geschäftlichen Partnerschaften. Damit verbunden ist ein kreativen Schub, dank dem Angelegenheiten und Projekte praxisnah und im Einklang mit der Natur in Angriff genommen werden können. Denkbar ist beispielsweise, dass über die gemeinsamen Ressourcen, einen fairen Handel und gerechte Profite diskutiert wird. Im schwierigeren Erleben muss damit gerechnet werden, dass in diesen Tagen den materiellen oder sinnlichen Aspekten zu viel Bedeutung beigemessen wird. Ohne Kompromisse und die Bereitschaft, Opfer zu erbringen, geht es nicht. Das kann sich äussern, dass an den einen Orten Forderungen gekürzt und an anderen erhöht werden.
Gleichzeitig wirkt von Dienstag bis Donnerstag ein inspirierender Wind, der einem vielleicht sogar dazu ermutig, neue Wege einzuschlagen und ungesunde Bequemlichkeitszonen zu verlassen.
Von Donnerstag bis Sonntag ist die Tendenz zu überempfindlichen Reaktionen erhöht. Zum eigenen Schutz empfiehlt es sich, Ziele und Ansichten nicht lauthals und rechthaberisch zu verkünden. Auf der Kehrseite ist es auch denkbar, dass ein grosses Mitgefühl für Menschen da ist, die sich weder frei entfalten, geschweige denn ihre Meinung offen äussern können.
Die Woche vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2011 – um jeden Anfang schweben die Geister der Vergangenheit
Bis Mittwoch sind Denken und Kommunizieren auf das Praktische und Nützliche ausgerichtet. Doch nicht nur: Auf einer tieferen Ebene geht es darum, den Dingen auf den Grund zu gehen und dort Veränderungen zuzulassen, wo die alten Muster nicht mehr passen. Im schwierigeren Erleben fehlt die geistige Beweglichkeit, was zu Abwehr, Kritik oder Rechthaberei führen kann.
Von Dienstag bis Donnerstag gelingt es gut, zwischen den eigenen Zielsetzungen und den Rechten und Pflichten in Beziehungen abzuwägen und neue Fundamente zu legen. Dies sind gleichzeitig auch günstige Tage, um kurz- und langfristige Angelegenheiten strategisch geschickt zu planen und einzuleiten.
Beim Neumond am Mittwoch handelt es sich um eine partielle Sonnenfinsternis, die bei uns nicht sichtbar ist. Mit unseren Gedanken erschaffen wir uns unsere Welt. Um jeden Anfang schweben die Geister der Vergangenheit in Form von Erinnerungen, Ängsten und Aggressionen, die dann erneut Gestalt annehmen, wenn wir uns nicht gleichzeitig von negativen Denkmustern und leidvollen Emotionen trennen. Damit ist nicht gemeint, dass Erfahrungen nicht genutzt werden sollen – im Gegenteil: Wichtig ist, dass dies neutral und objektiv geschieht und dass eben nicht endlos alte Geschichten aufgewärmt werden.
Donnerstag und Freitag weht sowohl in privaten und geschäftlichen Beziehungen als auch in finanziellen Angelegenheiten ein intensiver Wind, der dazu beiträgt, konkret etwas zu erschaffen. Der gleiche Einfluss wirkt sich dann zerstörerisch aus, wenn überhöhte Ansprüche geltend gemacht werden.
Von Donnerstag bis Sonntag wird das objektive und neutrale Denken und Kommunizieren von intuitiven Impulsen und Ahnungen durchkreuzt. Im besten Fall resultiert daraus eine erhöhte Kreativität. Bei mangelnder Achtsamkeit jedoch ist die Tendenz zu einer vernebelten Wahrnehmung und zu Missverständnissen erhöht. Im äusseren Erleben kann es sein, dass die eine Partei den sachlichen und die andere den mitfühlenden Pol vertritt. Da jedoch die Tendenz zu Täuschungen erhöht ist, empfiehlt es sich, keine wichtigen Verpflichtungen einzugehen und sich von Menschen abzugrenzen, die uns verletzen oder ein schlechtes Gewissen einreden wollen.
Die Woche vom 6. bis zum 12. Juni 2011 – Erwartungen und Realität
In der ganzen Woche wirkt ein Einfluss, der das Vertrauen, den Glauben und das Wachstum durch Hingabe fördert. Das kann mit dem Bewusstsein verbunden sein, dass auch schwache und hilflose Menschen ihre Bedeutung für die Menschheit haben, weilen sie doch oft als spirituelle Lehrer unter uns. Es ist auch denkbar, dass moralische Prinzipien, Hilfsbereitschaft und Solidarität als Wertfaktor in der Gesellschaft vermehrt geschätzt werden.
Von Montag bis Mittwoch gestalten sich Denken und Kommunizieren weltoffen und gleichzeitig ernsthaft. Es sind gute Verhandlungstage, denn es gelingt leicht, logische Zusammenhänge intellektuell zu erfassen und neue Ausgangslagen zu erarbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass überholte Ansichten aufgegeben oder den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die Handlungs- und Durchsetzungsweise ist vordergründig geduldig und pragmatisch, unterschwellig jedoch ungeduldig. Das kann sich so auswirken, dass Menschen, die allzu bedächtig durch das Leben gehen, andere mit ihrem Verhalten reizen. Umgekehrt ist es auch möglich, dass die Ungeduldigen lernen müssen, dass alle Dinge ihre Zeit zum Wachsen brauchen.
Von Donnerstag bis Samstag muss man es möglicherweise aushalten, dass die in Beziehungen gehegten Erwartungen oft in arger Diskrepanz zum Erwünschten stehen. Denkbar ist, dass entweder nur die lichten oder – umgekehrt – nur die schattigen Charaktereigenschaften in sich selbst oder anderen gesehen werden. Versöhnend können sich diese Gegensätze begegnen, wenn versucht wird, Ideale und das, was wir schätzen und lieben, zu formulieren und dann zu schauen, was sich verwirklichen lässt. Das ist allemal weiser, als entweder blinden romantischen Vorstellungen nachzujagen oder enttäuscht aufzugeben. Dasselbe gilt für kreative Impulse, die oft zu früh als Hirngespinste abgetan werden. Da die Tendenz zu Illusionen und Täuschungen erhöht ist, ist es weiser, keine finanziellen Risiken einzugehen.
Von Samstag bis Montag gelingt es gut, Standpunkte prägnant und nachhaltig zu vertreten. Man hüte sich jedoch davor, Ansichten, die immer eine gewisse Subjektivität in sich bergen, zwanghaft und rechthaberisch zu verkünden.
Die Woche vom 13. bis zum 19. Juni 2011 – Rückschau in die Vergangenheit und der Blick über den Tellerrand
Von Montag bis Donnerstag steht eine Rückschau in die Vergangenheit auf dem Programm. Dabei können Erinnerungen und Wissen aus unbekannten Dimensionen das Leben kreativ bereichern. Solche Impulse können jedoch in den wenigsten Fällen ungeprüft übernommen werden. Vielmehr geht es darum, diese den aktuellen Gegebenheiten anzupassen sowie über den Tellerrand hinauszuschauen und sich zu überlegen, was sinnvoll und wachstumsfördernd ist.
Im schwierigeren Erleben führt dieser Einfluss dazu, zwanghaft an überholten Denkmustern und Lebensweisen festzuhalten. Es ist auch möglich, dass die Vergangenheit in einem besseren Licht gesehen wird, als sie war. Den wunden Punkt stellen in diesen Tagen gleichzeitig Beziehungen, Werte und Finanzen dar. Denkbar ist, dass Fragen aktuell werden, wo Hilfe sinnvoll und wo diese ein Fass ohne Boden ist, weil nur Abhängigkeiten geschaffen werden. Da auch alte Verletzungen ins Bewusstsein drängen und dadurch die Gefahr zu zwanghaften Reaktionen erhöht ist, sollten besser keine wichtigen Verpflichtungen eingegangen werden.
Beim Vollmond am Mittwoch handelt es sich um eine totale Mondfinsternis, die in Europa nicht sichtbar ist. Dadurch erhalten die beschriebenen Einflüsse ein viel höheres Gewicht. Es ist denkbar, dass Ereignisse geschehen, die die Menschen einen, aber es ist auch möglich, dass es zu unerwarteten Brüchen oder Durchbrüchen kommt. Im Weltgeschehen können sich weitere militärische Konflikte oder andere aufwühlende Geschehnisse ereignen.
Donnerstag und Freitag gestalten sich Denken und Kommunizieren einfühlsam und zugleich sehr schnell, was leicht dazu führt, dass Kleinigkeiten übersehen werden. Im besten Fall wird zwischen verschiedenen Möglichkeiten abgewogen. Es ist möglich, dass einschneidende Massnahmen eingeleitet werden, um finanzielle und soziale Angelegenheiten zu regeln.
Was immer auch ansteht – von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche geraten laufende Angelegenheiten und Projekte in eine weitere Verhandlungsrunde. Hat die Fairness das Sagen, so kann es gelingen, in intensiven Diskussionen Standpunkte auszutauschen und Unstimmigkeiten aufzuarbeiten. Da jedoch die Tendenz zu Wortgewalt, Unzufriedenheit und Manipulation massiv erhöht ist, empfiehlt es sich, den Kontakt mit rechthaberischen Menschen zu meiden, selbst dann, wenn man vorübergehend ins Unrecht gesetzt wird. Es kann aber auch sein, dass man Rückgrat zeigen und entschlossen zu dem stehen muss, was der eigenen inneren Integrität entspricht.
Montag und Dienstag, 20. und 21. Juni 2011 – für sich selbst einstehen und trotzdem in der Liebe sein
Am Dienstag wechselt die Sonne um 19.18 Uhr in den Krebs; es ist Sommer-sonnenwende. In den nächsten dreissig Tagen rücken Familienthemen und das Bedürfnis nach Geborgenheit in den Vordergrund. Doch wenn es nur so einfach wäre!
Von Montag bis Donnerstag gestalten sich Denken und Kommunizieren im Guten intensiv und erneuernd. Im schwierigeren Erleben besteht die Gefahr, in Grübeleien zu versinken.
In diesen Tagen kann jedes Gespräch eine Herausforderung darstellen, weil allseits versucht wird, mit nachhaltigen Worten und auch mit Kritik etwas bewirken zu wollen. Positive Kritik trägt dazu bei, Ungereimtheiten zu klären. Negative Kritik verhindert jedoch jeglichen Konsens und demotiviert. Wer tragfähige Kompromisse erzielen will, muss fundierte und ehrliche Millimeterarbeit leisten, denn die wenigsten krebsen freiwillig zurück. Und wer nicht bereit ist, andere Ansichten gelten zu lassen, muss mit harten Auseinandersetzungen rechnen. Gleichzeitig wird die derzeit verbale Handlungs- und Durchsetzungsweise von Mitgefühl und Sensibilität durchkreuzt, was zu erhöhter Hilfsbereitschaft führt. Deshalb kann es schwerfallen, eigene Ziele ohne schlechtes Gewissen zu verfolgen. Und dies wiederum führt in der Folge leicht zu Ausweichmanövern, anstatt zu einem ehrlichen Abwägen zwischen den eigenen Bedürfnissen und denjenigen anderer.
Da der Energiepegel nicht so hoch ist, ist es weiser, auf seinen Körper zu hören und auf Kraftakte zu verzichten. In der Aussenwelt ist es denkbar, dass diese unterschiedlichen Kräfte durch verschiedene Parteien zum Ausdruck kommen, beispielsweise indem die eine Partei in der Opferrolle steht und die andere sagt, was zu tun ist.
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Tagesseminare mit Ruth Siegenthaler
Die vier Göttinnen Ceres, Pallas, Juno und Vesta
03. September 2011
Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Preis: CHF 180.-, EUR 135.-
Nicht nur im Weltgeschehen, sondern selbst im Horoskop haben die männlichen Götter das Sagen, und zwar selbst dann, wenn diese durch Frauen zum Ausdruck kommen. Die wirkende Zeitqualität verlangt von uns einen Ausgleich zwischen männlichen und weiblichen Energien. Wenn wir uns mit den Asteroiden Ceres, Pallas, Juno und Vesta beschäftigen, wecken wir die Stimmen der Weiblichkeit in Mann und Frau aus dem Dornröschenschlaf. So repräsentiert Ceres den Mutter-Archetyp in der menschlichen Psyche. Juno symbolisiert das emotionale Engagement und die Fürsorge in der Partnerschaft. Pallas und Vesta dagegen sind der individuellen Bildung verbunden und können sich ohne Bezugspersonen entfalten.
Kursort
Raum Bodensee
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